Honig

honey in glass on tabel (Ausschnitt) © Heather Barnes, unsplash.com

Honig

Das „Gold“ der Bienen

Honig ist ein Naturprodukt sondergleichen, er enthält eine einzigartige Mischung aus Zucker, Vitaminen und Mineralien, Enzymen und Spurenelementen.

Schon in der Steinzeit nutzte der Mensch Honig als Nahrungsmittel, wie es 9000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereien zeigen. Der Ursprung der Hausbienenhaltung mit geplanter Honiggewinnung wird im 7. Jahrtausend v. Chr. in Anatolien vermutet. Um 3000 v. Chr. galt Honig im alten Ägypten als „Speise der Götter“ und als Quelle der Unsterblichkeit.

Auch die Bienen übten schon immer eine faszinierende Wirkung auf die Menschen aus.

Hippokrates lehrte  400 v. Chr., dass Honigsalben Fieber senken und setzte ihn erfolgreich bei schlecht heilenden Wunden ein.

Dieses Wissen war lange vergessen, bis die moderne Medizin sich des Elixiers wissenschaftlich angenommen hat.

Wie können wir das „Gold“ der Bienen für unsere Gesundheit am besten einsetzen?

In der Volksheilkunde wird Honig traditionell bei Husten, Halsschmerzen und grippalen Infekten eingesetzt. Denn

  • er stärkt das Immunsystem, da durch die Einnahme bestimmte Abwehrzellen messbar erhöht werden.
  • er wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral, befeuchtet Schleimhäute, kann Schleim binden und damit das Abhusten erleichtern.
  • er hat laut einer Studie der University of California das Vermögen, freie Radikale zu unterdrücken. Das sind hochaggressive Sauerstoffmoleküle, die Zellwände beschädigen können.

Soft Spring macro (Ausschnitt) © Kristine Tanne, unsplash.com

Aber Honig hat sich auch bei Verdauungsproblemen, abdominalen Verkrampfungen oder bei Hautproblemen bewährt. Denn

  • er befeuchtet die Darmschleimhaut und bindet Flüssigkeiten
  • er verhindert, dass der Magen übersäuert und schützt somit auch vor Sodbrennen
  • er aktiviert den Hautstoffwechsel und hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung

Selbst eine antimykotische Wirkung konnte ihm nachgewiesen werden. Trotz des hohen Zuckergehaltes hemmt reiner Honig das Wachstum des Pilzes Candida albicans.

Außerdem stellt er wichtige Stoffe für die körpereigene Serotoninproduktion bereit. Serotonin spielt für das Verarbeiten von Schmerz eine zentrale Rolle und wirkt somit auch schmerzdämpfend.

Auch wenn der Honig aufgrund seiner heilenden Wirkungen sehr zu empfehlen ist, so ist er aufgrund seines hohes Zuckergehaltes ein Lebensmittel, das dennoch mit Bedacht zu genießen ist.

Bei Schwächeanfällen führt warmes Honigwasser zu einer raschen und lang anhaltenden Erholung des Kreislaufs. In einer Studie verglichen Forscher die Wirkung von Honigwasser mit speziellen Kohlehydratlösungen für Sportler, wobei das Honigwasser besser abschnitt.

Für Säuglinge bis zu 12 Monaten ist der Honig tabu!

Autorin: Birgit Zinser

HNO Arzt Berlin Charlottenburg: Dieses Naturprodukt kann gut dabei helfen, verschiedene Beschwerden zu lindern oder zum Verschwinden zu bringen.

Bei anhaltenden Beschwerden und auftretendem Fieber sollten Sie aber in jedem Fall einen Termin bei uns vereinbaren.

Dr. Kathrin Ernst

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