Tinnitus-Therapie
Aus den drei Fachgebieten HNO-Heilkunde, Allgemeinmedizin und Neurocoaching haben wir für Sie eine interdisziplinäre, individuelle Tinnitus-Diagnostik und -Therapie entwickelt. Unsere Ganzheitliche Neuro Tinnitus Therapie wurde auf der Basis neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse konzipiert.
Wir behandeln Ihren Tinnitus und die nachfolgenden Reaktionen auf körperlicher und psychischer Ebene. Das Hörsystem ist mit anderen Hirnstrukturen vernetzt. Diese haben weitreichende Verbindungen mit Organen, Muskeln, Gelenken, der Psyche und den Emotionen. Die Ganzheitliche Neuro Tinnitus Therapie berücksichtigt all diese Vernetzungen.
Diagnostik
- Hör- und Gleichgewichtsdiagnostik
- Stressbelastungstest
- Funktionsanalyse des vegetativen Nervensystems
- Diagnostik von Regulationsstörungen (Viren, Bakterien)
Therapie
- Ganzheitliche Neuro Tinnitus Therapie
- Neurocoaching, Stressbewältigung
- Geräteversorgung (Hörgerät, Masker)
- Manuelle Therapie (Kiefergelenk, HWS)
- Elektroimpulstherapie “physiokey”
- Regulative Medizin

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Neuro Tinnitus Therapie
Verstehen, behandeln und bewältigen
Informieren Sie sich über die verschiedenen Ansätze und Möglichkeiten der Tinnitus-Therapie. Lernen Sie die Ursachen kennen und wie man sie individuell behandeln und beseitigen kann.
Dabei erhalten Sie Einblicke in die neusten Ergebnisse der Wissenschaft und Forschung und was wir daraus lernen können!
- Entstehungsmechanismen
- neuste Forschungsergebnisse
- diagnostische Möglichkeiten
- neue Therapieansätze
- Ganzheitliche Neuro Tinnitus Therapie
- Entstehung von Tinnitus
- Vernetzungsphänomene im Gehirn
- Bewältigungsstrategien – Stressbewältigung
- Erläuterung weiterer Therapiemöglichkeiten
Tinnitus FAQ
Tinnitus beschreibt die Wahrnehmung von Geräuschen im Ohr oder im Kopf, ohne dass eine äußere Schallquelle vorhanden ist. Betroffene hören diese Geräusche meist nur selbst – sie sind für andere nicht wahrnehmbar.
Die Symptome können sehr unterschiedlich ausfallen. Häufig berichten Betroffene über:
- Pfeifen, Rauschen, Summen oder Klingeln im Ohr
- Brummen, Zischen oder rhythmische Geräusche
- Ein- oder beidseitige Ohrgeräusche
- Dauerhafte oder zeitweise auftretende Geräusche
- Schwankende Lautstärke oder Tonhöhe
Ja. Tinnitus kann sowohl akut als auch chronisch auftreten. Akuter Tinnitus besteht meist nur wenige Tage. Halten die Symptome länger als drei Monate an, spricht man von einem chronischen Tinnitus.
Viele Betroffene nehmen die Ohrgeräusche besonders in ruhigen Momenten wahr, etwa beim Lesen, abends oder nachts. Stress, Müdigkeit oder Anspannung können die Symptome verstärken. In lauter Umgebung verschwinden sie oft in der Gesamtwahrnehmung.
Neben den eigentlichen Ohrgeräuschen können zusätzliche Beschwerden auftreten, zum Beispiel:
- Schlafstörungen
- Konzentrationsprobleme
- innere Unruhe oder Nervosität
- Reizbarkeit
- Schwindel oder Druckgefühl im Ohr
- Hörminderungen
Nein. Die Lautstärke kann stark variieren. Manche Betroffene empfinden den Tinnitus als leises Hintergrundgeräusch, andere als sehr störend oder belastend. Auch innerhalb eines Tages kann sich die Intensität verändern. Bei erhöhtem Stresslevel und bei Entzündungen im Kopfbereich wird der Tinnitus meist lauter wahrgenommen.
Ja. Vor allem bei anhaltendem Tinnitus empfinden viele Menschen die Geräusche als psychisch belastend. Anhaltender Stress, Angst oder depressive Verstimmungen können die Wahrnehmung zusätzlich auf den Tinnitus focusieren und einen Teufelskreis mit schlechter Parasympathikusregulation entstehen lassen.
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn:
- die Ohrgeräusche plötzlich auftreten
- sie sehr laut oder einseitig sind
- zusätzlich Hörverlust, Schwindel oder Schmerzen bestehen
- die Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern
Tinnitus selbst ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er sollte aber dennoch ernst genommen werden, um mögliche Ursachen frühzeitig abzuklären.
Ja. Besonders beim akuten Tinnitus können die Symptome wieder vollständig. Auch bei chronischem Tinnitus lassen sich Wahrnehmung und Belastung durch gezielte Maßnahmen oft deutlich verbessern.
Tinnitus entsteht akuten Ohrerkrankungen, oder wenn die Verarbeitung von Hörreizen im Ohr oder im Gehirn gestört ist. Zu den häufigsten Tinnitus Ursachen zählen:
- Lärmbelastung, z. B. durch laute Musik oder Maschinen
- Hörsturz oder plötzlicher Hörverlust
- altersbedingte Schwerhörigkeit
- Stress und psychische Belastung
- Durchblutungsstörungen im Innenohr
- Erkrankungen des Innen- oder Mittelohrs
- Akustikusneurinom
- M. Mèniere
- Otoslerose
- Mittelohrentzündung
Ja. Stress gehört zu den häufigsten Auslösern von Tinnitus. Viele Betroffene bemerken die Ohrgeräusche besonders in stressigen Lebensphasen.
Lärm ist eine der zentralen Tinnitus Ursachen. Ein Knalltrauma oder eine dauerhafte Lärmbelastung kann die Sinneszellen im Innenohr schädigen. Diese Schäden führen häufig zu Ohrgeräuschen, die akut oder dauerhaft auftreten können.
Ja. Ein Hörsturz geht häufig mit Tinnitus einher. Die genaue Ursache eines Hörsturzes ist nicht immer eindeutig, vermutet werden Durchblutungsstörungen oder Entzündungsprozesse im Innenohr. Tinnitus kann dabei begleitend oder als erstes Symptom auftreten.
Verspannungen im Nacken-, Schulter- oder Kieferbereich (CMD) können einen Tinnitus verstärken. Fehlhaltungen, Zähneknirschen oder Probleme im Kiefergelenk wirken sich auf Nervenbahnen und die Durchblutung aus und können Ohrgeräusche auslösen oder verstärken.
Ja. Zu den ohrbedingten Tinnitus Ursachen zählen unter anderem:
- Mittelohrentzündungen
- Innenohrerkrankungen
- Ohrenschmalzpfropf
- Erkrankungen des Hörnervs
- Otosklerose
Eine HNO-ärztliche Untersuchung hilft, solche Ursachen gezielt abzuklären.
Eine eingeschränkte Durchblutung des Innenohrs kann die Versorgung der empfindlichen Hörzellen stören. Dadurch entstehen fehlerhafte Nervensignale, die als Tinnitus wahrgenommen werden. Auch Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen können hierbei eine Rolle spielen.
Bestimmte Medikamente gelten als mögliche Tinnitus Ursachen. Dazu zählen unter anderem einige Schmerzmittel, Antibiotika oder entwässernde Medikamente. Treten Ohrgeräusche im zeitlichen Zusammenhang mit einer Medikamenteneinnahme auf, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.
Psychische Belastungen wie Angststörungen, Depressionen oder chronischer Stress können Tinnitus auslösen oder verstärken. Dabei entsteht der Tinnitus nicht „nur im Kopf“, sondern durch eine veränderte Verarbeitung von Hörsignalen im Nervensystem.
Da Tinnitus viele unterschiedliche Ursachen haben kann, ist eine gezielte HNO-ärztliche Diagnostik entscheidend. Nur wenn die Ursache bekannt ist, lässt sich eine passende Behandlung einleiten und das Risiko eines chronischen Verlaufs reduzieren.
Die Tinnitus Behandlung richtet sich immer nach der Ursache, der Dauer und der individuellen Belastung. Ziel ist es, die Ohrgeräusche zu lindern, Begleitsymptome zu reduzieren und eine Chronifizierung zu vermeiden. Je nach Befund kommen medikamentöse, technische, therapeutische oder begleitende Maßnahmen zum Einsatz.
Zu Beginn steht eine umfassende HNO-ärztliche Diagnostik mit Hörtests, Ohruntersuchung und ggf. weiteren Verfahren. Auf dieser Basis erstellt der HNO-Arzt ein individuelles Behandlungskonzept. Besonders beim akuten Tinnitus ist eine frühzeitige Behandlung entscheidend.
Beim akuten Tinnitus kommen häufig folgende Maßnahmen infrage:
- durchblutungsfördernde Medikamente
- entzündungshemmende Therapien
- Kortison, z. B. als Infusion oder Tablette
- Schonung des Gehörs und Stressreduktion
Eine schnelle Behandlung erhöht die Chance, dass sich die Symptome vollständig zurückbilden.
Bei chronischem Tinnitus steht nicht die vollständige Beseitigung des Geräusches im Vordergrund, sondern der Umgang damit. Bewährt haben sich:
- Hörgeräte oder Noiser zur Geräuschüberlagerung
- Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT)
- Hörtherapie und Beratung
- Entspannungsverfahren und Stressmanagement
Ziel ist es, die Wahrnehmung des Tinnitus zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Ja. Bei gleichzeitig bestehender Hörminderung können Hörgeräte sehr effektiv sein. Sie verbessern das Hörvermögen und reduzieren die Wahrnehmung des Tinnitus, da das Gehirn wieder mehr externe Geräusche verarbeitet.
Stress beeinflusst die Wahrnehmung von Tinnitus deutlich. Daher ist Stressreduktion ein wichtiger Bestandteil der Tinnitus Behandlung. Entspannungsverfahren, Atemtechniken oder psychologische Unterstützung können helfen, den Tinnitus weniger belastend zu erleben.
Eine spezifische „Tinnitus-Tablette“ gibt es nicht. Medikamente kommen vor allem beim akuten Tinnitus oder zur Behandlung von Begleiterkrankungen wie Schlafstörungen oder Angstzuständen zum Einsatz. Die Auswahl erfolgt individuell durch den HNO-Arzt.
Eine vollständige Heilung ist vor allem beim akuten Tinnitus möglich. Bei chronischem Tinnitus lässt sich das Geräusch häufig nicht vollständig beseitigen, die Beschwerden können jedoch deutlich gelindert und kontrollierbar gemacht werden.
Die Dauer hängt von der Form des Tinnitus ab. Akuter Tinnitus wird meist über Tage oder Wochen behandelt. Bei chronischem Tinnitus handelt es sich häufig um einen längerfristigen therapeutischen Prozess mit regelmäßiger Betreuung.
Je früher die Behandlung startet, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Bei plötzlich auftretendem Tinnitus, einseitigen Ohrgeräuschen oder zusätzlichen Symptomen wie Hörverlust oder Schwindel sollte zeitnah eine HNO-ärztliche Abklärung erfolgen.
Tinnitus ist kein einheitliches Krankheitsbild. Ursachen, Ausprägung und Belastung unterscheiden sich stark. Eine individuell abgestimmte Tinnitus Behandlung ermöglicht eine gezielte Therapie und verbessert die Prognose deutlich.
Die Tinnitus Therapie umfasst alle medizinischen und therapeutischen Maßnahmen, die darauf abzielen, Ohrgeräusche zu lindern und die Belastung für Betroffene zu reduzieren. Da Tinnitus sehr unterschiedliche Ursachen haben kann, wird die Therapie individuell an die persönliche Situation angepasst.
Je nach Art und Dauer des Tinnitus kommen verschiedene Therapieansätze infrage:
- medikamentöse Therapie bei akutem Tinnitus
- hörtherapeutische Maßnahmen
- Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT)
- Einsatz von Hörgeräten oder Noisern
- Neurowissenschaftliche Verfahren
- Individualisierte Entspannungs- und Stressbewältigungsverfahren
- Akupunktur
- Alternative Therapieverfahren
- Homöopathie
- Parasympathikus Training
- Tinnituscounselling
Am Anfang steht eine ausführliche HNO-ärztliche Diagnostik mit Hörtests und Ohruntersuchungen und einer Analyse des Stresssystems. Anschließend wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt, das sich an Ursache, Dauer und persönlicher Belastung orientiert. Eine regelmäßige Verlaufskontrolle gehört ebenfalls zur Tinnitus Therapie.
Eine Therapie sollte möglichst früh beginnen. Besonders bei plötzlich auftretendem oder stark belastendem Tinnitus verbessert eine zeitnahe Behandlung die Erfolgsaussichten. Auch bei chronischem Tinnitus ist eine Therapie sinnvoll, um die Lebensqualität deutlich zu steigern.
Beim akuten Tinnitus liegt der Fokus auf der Behandlung möglicher Auslöser, etwa Durchblutungsstörungen oder Entzündungen. Bei chronischem Tinnitus zielt die Therapie darauf ab, die Wahrnehmung der Ohrgeräusche zu verändern die Parasympathikusregulation zu verbessern und den Umgang damit zu erleichtern.
Die Tinnitus-Retraining-Therapie ist ein bewährter Bestandteil der Tinnitus Therapie. Sie kombiniert Aufklärung, Hörtherapie, Akupunktur und neurowissenschaftliche Verfahren. Ziel ist es, dass das Gehirn den Tinnitus zunehmend ausblendet und als weniger störend wahrnimmt.
Ja. Stress verstärkt häufig die Wahrnehmung von Tinnitus. Deshalb sind individualisierte Entspannungsübungen, Atemtechniken oder begleitende neurowissenschaftliche Verfahren ein wichtiger Teil der Tinnitus Therapie. Eine bessere Stressregulation kann die Symptome deutlich abschwächen.
Auch bei lang bestehendem Tinnitus kann eine Therapie helfen. Zwar lässt sich das Geräusch nicht immer vollständig beseitigen, die Belastung nimmt jedoch in vielen Fällen deutlich ab. Viele Betroffene berichten über mehr Ruhe, besseren Schlaf und eine höhere Lebensqualität.
Die Dauer hängt vom individuellen Verlauf ab. Akuter Tinnitus wird meist über einen begrenzten Zeitraum behandelt. Bei chronischem Tinnitus ist die Therapie oft langfristig angelegt und erfolgt schrittweise.
Eine individuell abgestimmte Tinnitus Therapie berücksichtigt sowohl medizinische als auch persönliche Faktoren und bietet die besten Chancen auf eine nachhaltige Verbesserung.

